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Die Umbauarbeiten


02. Mai 2017

Es ist soweit! Der Umbau der Kölnstraße mit einer Investitionssumme von 1,4 Millionen Euro ist abgeschlossen. Heute wurde die Fertigstellung auf dem neuen "Kölntorplatz" bekannt gegeben und ein klein wenig gefeiert. Der hohe Zuspruch aus der Bevölkerung zeigt eindrucksvoll, dass der Umbau gelungen ist. Die Sanierungen, die dringend nötig waren, sind durchgeführt und die Optik dürfte wohl den geforderten hohen Ansprüchen genügen. Endlich sind auch alle Geschäfte der Kölnstrase barrierefrei zu erreichen und zu betreten.

Nun gilt es, das Herzstück unserer Stadt, den Marktplatz, genauso erfolgreich umzugestalten. Die Ziele sind sehr hoch gesteckt, die Investitionssumme mit 2,2 Millionen Euro entsprechend hoch angesetzt. Wir machen die Baustelle erlebbar und bieten Ihnen die Möglichkeit, die anstehenden Umbauten oder die Arbeiten der begleitenden Archäologen "aus der Nähe" bei einer Tasse Kaffee, einem Eis oder einfach beim Shoppen live verfolgen zu können. Natürlich werden die anliegenden Unternehmen nicht nur alle ungehindert erreichbar bleiben, sondern sie werden Ihnen den Aufenthalt mit vielen Aktionen versüßen.

Für alle Neugierigen gibt es schon mal eine Vorausschau der anstehenden Arbeiten:

Im Rahmen des Masterplanes soll der Markt nun so gestaltet werden, dass er die Qualität eines urbanen Stadtplatzes mit den funktionalen Anforderungen des Marktgeschehens vereint und durch die Neuausrichtung der Marktstände das Miteinander zwischen Markt und Außengastronomie gestärkt und besser geregelt wird. Der Außengastronomie soll zukünftig auch an Markttagen genügend Raum zur Verfügung stehen. Dazu wird die Gliederung der Kölnstraße nur zum Teil übernommen. Um die Verbindung zwischen der Fußgängerzone Kölnstraße und dem Markt auch optisch herzustellen, wird auf das bewährte und hochbelastbare Betonsteinpflaster der Kölnstraße zugegriffen. Damit die große Fläche des Marktes an Tagen ohne Marktständen nicht trist wirkt, wird durch die Wahl der Steinformate, die orthogonale Verlegung und eine zusätzliche Farbnuancierung die Fläche belebt ohne unruhig zu wirken. Dieser Flächenbelag wird sowohl auf den Flächen des Marktes als auch als Laufweg rund um den Markt verwendet. Entlang der Fassaden wird wie in den umliegenden Straßen ein schmaler Mosaikpflasterstreifen aus Grauwacke angelegt. Es folgt ein zweireihiger Kleinpflasterstreifen als Blindentastband und die 1,20 m breite Laufzone aus Betonsteinpflaster. Daran schließt sich eine Läuferschicht als Abtrennung aus Natursteingroßpflaster und ein 4,00 m breiter Streifen aus gesägtem Grauwackepflaster wie in der Kölnstraße an. Dieses Natursteinpflasterband dient hier zum einen der optischen Gestaltung, zum anderen dient es als so genanntes Ausstattungsband. In diesem Bereich werden alle Ausstattungselemente untergebracht. Hier findet auch die Außengastronomie an Markttagen statt, ohne dass Möbel hin und her gerückt werden müssen.

 

Im Ausstattungsband finden neben der Außengastronomie auch die Düren-Leuchte und die Bäume ihren Standort. Um die Flächen für die Außengastronomie nicht einzuschränken, werden die Bäume hier nicht in bepflanzte Baumscheiben gesetzt. Die Bäume erhalten vielmehr Baumroste aus Stahlplatten mit einer rutschhemmenden Beschichtung in der gleichen Farbe wie die Abfallbehälter und die Fahrradständer. Die Ausstattung mit Sitzelementen, Fahrradbügeln und Abfalleimern erfolgt analog zur Kölnstraße. Ergänzt werden diese Element durch 2 Stehtische und vier kleinere Spielpunkte. In diesem Ausstattungsband werden auch die Schirmständer der Außengastronomie eingebaut. Dazu werden während der Bauzeit mit den Außengastronomen auf direktem Weg die Standorte für die Bodenhülsen abgesprochen.

 

Die Stromversorgung sowohl für den Wochenmarkt als auch für städtische Veranstaltungen muss komplett erneuert werden, da die vorhandenen Stromanschlüsse nicht ausreichen und die unterirdischen Kabelschächte durch eindringendes Oberflächenwasser eine Gefahr darstellen können. Vorhandene Hydranten und Abwasseranschlüsse für Großveranstaltungen bleiben erhalten.

 

Die Arbeiten zur Neugestaltung beginnen wie auch in der Kölnstraße mit der Erneuerung der Hausanschlussleitungen und der städtischen Kanäle soweit dies erforderlich ist. Danach soll zügig weitergearbeitet werden, damit der Markt spätestens zum Weihnachtsmarkt wieder auf den Marktplatz zurückkehren kann und der Weihnachtsmarkt wieder auf dem Kaiserplatz stattfinden kann